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Biografische Notizen

 

 Dietlinde von NeuhausWie sind Sie an die Kräuterheilkunde gekommen? Diese Frage wird mir häufig gestellt. Hier also der Weg, den ich bis heute gegangen bin:
In der Schule war Biologie mein Lieblingsfach und Pflanzenbestimmen mein Hobby. Erst nach meiner Schwesternausbildung lernte  ich 1958 im Kreiskrankenhaus Freudenstadt die Möglichkeiten der Behandlung mit reiner Homöopathie und der Phytotherapie kennen. Eine Lungen-Tbc zwang mich 1959, den Beruf aufzugeben. Nach meiner Ausheilung begann ich als Sprechstundenschwester in einer Naturheilpraxis neu. Die dort beobachteten Heilerfolge waren so überzeugend, daß ich mich seither dem Studium aller nur denkbaren Naturheilverfahren widme. Im Pestalozzikinderdorf Wahlwies hatte ich 1961 Gelegenheit, in der Kindersprechstunde speziell mit WALA- und WELEDA-Heilmitteln Erfahrungen zu sammeln, die meinen weiteren Weg bestimmten und unserem Sohn sehr zugute kamen.
Häufige, durch den Beruf meines Mannes ausgelöste Ortswechsel und ein sehr schmerzhaftes Wirbelsäulenleiden brachten mich immer wieder an neue Außenseitermethoden, die ich meist an mir selbst erprobte. Ich besuchte sieben Jahre lang die Bad Boller Medizinischen Seminare und Heilpraktikerfortbildungskurse in Stuttgart und anderen Orten.
Im Jahre 1981 entstand daneben in Korb, nahe Stuttgart nach einem Vortrag über die Anwendung von Heilkräutern ein Arbeitskreis für Mütter unter dem Motto: "Selbsthilfe aus der Natur". Wir sammelten in ländlicher Umgebung die Kräuter, stellten Heilkräutertees, -tinkturen und -salben sowie Naturkosmetik her, gestalteten mit Schülern eines Gymnasiums eine Projektwoche, in der auch das Backen mit Vollkorn geübt wurde.
Das Kennenlernen von Dr. Elisabeth Kübler-Roß und die Teilnahme an einem fünftägigen Workshop “Leben, Tod und Übergang" führte mich 1982 näher an das Thema "Psychosomatik" heran. Die Wechselwirkung zwischen Leib und Seele hinsichtlich der Krankheitsentstehung wurde mir für die Zukunft bei der ganzheitlichen Betrachtung des Menschen immer wichtiger. Später kam dann noch die psychologische Astrologie hinzu, wie sie von Thorwald Dethlefsen und Dr. Rüdiger Dahlke gelehrt wird.
Nach einem weiteren Umzug 1984 leitete ich in Hannover sieben Jahre lang einen Frauenkreis in thematisch anderen Zusammenhängen und widmete mich intensiv der Malerei, unter anderem zweieinhalb Jahre lang dem Ausdrucksmalen.
Die verhältnismäßige Naturferne der Großstadt machte mir zunächst sehr zu schaffen; doch mit der Zeit fand ich auch dort alle mir bekannten Heilkräuter wieder und wurde von Studenten ermutigt, meine Kurse und Heilkräuterexkursionen fortzusetzen, die bis 1999 regelmäßig stattfanden. In dieser Zeit entstanden zwei Kursbegleitbücher zum Thema "Selbsthilfe aus der Natur", in denen ich alle meine gesammelten Erkenntnisse zusammenfaßte. Es sind Privatdrucke, die nur an langjährige Kursteilnehmer abgegeben wurden.
Daneben beteiligte ich mich am Aufbau des "Künstlerischen Therapeutikum", Hannover. Dort war ich von 1991 bis 1998 freie Mitarbeiterin für den Bereich Pflanzenheilkunde (Phytotherapie) und Homöopathie.
Die Bachblüten-Therapie des englischen Arztes Dr. Edward Bach ist seit vielen Jahren ein weiteres Studienobjekt. Meine Erkenntnisse flossen ganz selbstverständlich in die laufenden Kurse ein. Ich folgte dann den Bitten der Kursteilnehmer, extra Anfängerkurse anzubieten.
1995 erhielt ich die Ausbildung und Einweihung in den 1. Reiki-Grad.
Im Oktober 2000, mein Mann war inzwischen pensioniert, entschlossen wir uns, mit Freunden an den Ammersee zu ziehen. Seitdem gab es regelmäßig Exkursionen und Kurs-angebote unter dem Motto: "Natur beobachten - Heil- und Wildkräuter kennen und anwenden lernen". Meine Arbeit fand u. a. ihren Niederschlag in einem sehr guten Artikel des "Starnberger Merkur". Die Flut von Anrufen Interessierter veranlaßte mich, mein Kursangebot erheblich zu erweitern.
Ich bin nun im 69. Lebensjahr. Nach einem erneuten Umzug im Bereich des Ammersees möchte ich jetzt meine langjährigen Erfahrungen mit Heil- und Wildkräutern einem größeren Interessentenkreis zur Verfügung stellen, um zu ermutigen, die Heilpflanzen und ihre Anwendungsmöglichkeiten kennen zu lernen und ihrer Heilkraft Vertrauen zu schenken.
Bei länger anhaltenden körperlichen Beschwerden habe ich immer einen Arzt zu Rate gezogen und auch die diagnostischen und therapeutischen Möglichkeiten der heutigen Zeit genutzt, getreu meiner Devise: Es gibt nicht nur einen Weg, gesund zu bleiben oder gesund zu werden.

 

Dießen a.A. Juni 2005

Dietlinde v. Neuhaus

 

 

 

 

 

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